Im Untergrund

 

Willkommen im Untergrund!

Stellt euch bitte nichts Schlimmes vor. Fürth hat eine Stadtgeschichte, die etwa 1000 Jahre zählt. Da gibt es die Bunker unter dem Klinikum, vielleicht auch andere, die bisher noch wirklich niemand entdeckt hat und die schon lange darauf warten, dem Dornröschenschlaf entrissen zu werden. Nein, Spaß beiseite. Jede alte Stadt hat einen von Geschichten und Geschichte reichen Untergrund. Ich glaube, dass damals beim Bau des City Center so manches zu sehen war, aber keinerlei Beachtung fand. Heute geht man mit diesen <Schätzen> viel sensibler um. Es könnte sich ja um eine Fliegerbombe aus dem 2.Weltkrieg handeln! So wörtlich sollt ihr das nun aber nicht nehmen.

Wie schon gesagt, jede alte Stadt ist auf historischem Boden immer wieder neu aufgebaut worden. So gibt es im Untergrund viel zu entdecken, das uns heutigen Menschen etwas über das Leben in der Vergangenheit erzählt. Deshalb gibt es in Fürth auch eine Gruppe von Menschen, die sehr neugierig sind und ihrer Stadt im echten Sinn des Wortes <auf den Grund> gehen, Dank eines gütigen Schicksals wurde Fürth vor den großen Bombenangriffen des 2. Weltkrieges verschont und deshalb wird nun bei jeder Baustelle in Fürth vorher der Untergrund untersucht und erforscht.  

So auch hier:

                                                                                  

                                                

Die Untergrunderforscher haben sich also der Stadt Fürth angenommen und auf ihrer Homepage verraten sie uns, wo überall schon gegraben und

was gefunden wurde:

                                  Archäologische Ausgrabungen in Fürth

Ich bin öfter einmal dort vor dem Tannenbaum stehen geblieben, habe in die <Löcher> geschaut, neugierig gefragt und eine ganze Menge Interessantes erfahren. Es war richtig spannend.

 

Neuigkeiten aus dem Untergrund hier und jetzt:

 

Während der Grabungsphase hatte ich einmal die Gelegenheit, ein Weilchen zuzusehen. Ich konnte nicht viel Aufregendes sehen, aber für die Archäologen waren die folgenden Bilder offensichtlich sehr aussagekräftig:

 

                                                                             

 

Und als ich eines Tages auf meinem Weg vom Rathaus durch die Hirschenstraße zur Volkshochschule unterwegs war, wurde ich zum Fenstergucker. Das alte

Haus, welches man da gerade renovierte, gewährte  mir durch die trüben  Schaufensterscheiben einen Blick auf die alten Tonnengewölbe seines Kellers. Was

mag sich dort unten alles zugetragen haben? Wenn man eine rege Fantasie hat, ....  Als aber der Innenumbau weiter gediehen war, wirkte alles recht freundlich,

wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

 

                                                                                

 

Na, dann also zurück auf die Startseite

 

© Heidemarie Opfinger