Die Sandachse

 

Willkommen zu einem Besuch der  Sandachse Franken

 

Die Sandachse reicht von Bamberg im Norden bis Weißenburg im Süden. Etwa die Mitte bildet unsere Metropolregion. Dieses große Sandgebiet  besteht aus verschiedenen Dünenarten und Sandanwehungen. Auch große Bereiche mit Sandsteinvorkommen haben hier ihre Berechtigung . In früherer Zeit hat man den Sandstein gebrochen und damit die Kirchen oder Bürgerhäuser erbaut. Den lockeren Sand hat man aus Sandgruben geholt und als Baustoff verwendet.

Heute ist man sich der Großartigkeit dieser Naturlandschaft bewusst und man hat ein Naturschutz-Projekt daraus gemacht.

Die Flora und Fauna ist diesem einzigartigen Lebensraum perfekt angepasst, so dass man hier äußerst seltene und deshalb schützenswerte Pflanzen und Tiere findet. Etliche davon sind sogar vom Aussterben bedroht.

Unter dem nachfolgenden Links findet man viel Wissenswertes über diesen Naturraum: Naturschutzprojekt Sandachse  und   Die Sandachse Franken  .

Von Zeit zu Zeit müssen landschaftspflegerische Massnahmen durchgeführt werden, um diese einzigartige Landschaft zu erhalten. Dazu bedarf es auch schweren Gerätes, um den Boden von unerwünschtem Bewuchs zu befreien. Dies ermöglicht den Spezialisten der Sanddünen-Landschaft, sich erneut ihren Lebensraum zu erobern.

Im Raum Fürth ist der <HAINBERG >sicherlich das größte Naturschutzgebiet der Sandachse, das wir zusammen mit Herbert Schlicht schon ein wenig erkunden konnten.

 

                                                                            

 

Die schönsten Fotos zum Hainberg finden sich auf der Website   Die Kieselsteinchen  .

Wer mehr über den Hainberg wissen möchte, z.B. über die Geschichte der Nutzung dieses Geländes vom 30jährigen Krieg an bis in die Gegenwart,

der klickt für diese Details  hier  .

 

Bei meinen Spaziergängen rund um Stadeln habe ich zwei kleine Naturschutzgebiete gefunden, die ebenfalls zur Sandachse Franken gehören. Es sind einmal <DIE HEMPELÄCKER> zwischen Steinach, dem Frankenschnellweg und der Eisenbahnlinie Erlangen - Fürth. Sie tragen seit ihrer Auflassung , d.h. seit man die landwirtschaftliche Nutzung aufgegeben hat, den typischen Sand-Trockenrasen mit seiner speziellen Pflanzen- und Tierwelt.

 

                                                                               

 

Das zweite kleine Schutzgebiet ist <DER WÄSIG>, der zwischen dem Fußballplatz des FSV Stadeln und der Stadelner Hardt liegt. Pflanzen- und Tierwelt sind auch hier perfekt an den sandigen Boden angepasst. So findet man auch hier das Silbergras, die Ödlandschrecke, Sandwespen und andere Spezialisten.

 

                                                                                      

 

Alle drei Naturschutzgebiete haben zu jeder Jahreszeit ihre ganz besonderen Reize und es lohnt sich sicherlich, sie immer wieder zu besuchen und sich an ihren Besonderheiten zu erfreuen.

Vielleicht haben Sie ja Lust bekommen,  ein wenig in der schönen Natur herumzustreifen! 

 

© Fotos und Text HeiO 08-2010                                                                                                                                              Zurück zur Startseite

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